Nachts auf dem Weihnachtsmarkt

Nachts auf dem Weihnachtsmarkt

Ich war noch nie ein großer Fan von Weihnachtsmärkten. Ich fand das sie sich einfach zu sehr ähneln. Jeder versucht einem irgend ein Mumpitz zu verkaufen. Ich denke das viele Menschen einfach nur aus sozialem Aspekt zum Weihnachtsmarkt gehen. Zumindest ist es bei mir so. Ich genieße es sehr mich mit Freunden  zu treffen und ein paar Glühwein zu trinken. Das was ich an Weihnachtsmärkten jedoch sehr gern habe, sind die kleinen Details. Diese Details zu genießen kann ich aber nur wenn ich alleine nachts unterwegs bin. So machte ich mich eines Nachts auf um zu sehen was ich den so finden würde. Die fotografischen Bedingungen war alles andere als einfach. Es war dunkel, sehr dunkel.

Ich habe noch nie ein großen Bezug zu ISO gehabt. Es war und ist für mich einfach nur ein Werkzeug von vielen, um ein Foto machen zu können. Lieber Rauschen als kein Foto. Bei der Bearbeitung der Fotos war es mit wichtig, Details zu zeigen. Bei 6400 Iso und 1.4f ist das jedoch nicht so einfach und somit habe ich aus dieser Serien gelernt, das es in solchen Situation zwangsläufig ein Stativ und auch mal Blende 11 sein muss um dem Betrachter auch Details zeigen zu können.

Ich würde mich freuen wenn ihr mir eure Meinung schreiben würdet, den ohne Kritik gibt es auch keine Entwicklung.

Micha

 

 

 

Ausflug ins analoge Kleinbild

Ausflug ins analoge Kleinbild

Auf meiner letzten Party, hatte ich die Idee, einfach meine alte Zenit mitzunehmen. Da ich wusste, dass es recht dunkel ist besorgte ich mir 3 Filme mit ISO 3200. Ob das reichen war mir nicht klar, aber ich wollte es einfach mal probieren. Es war von Beginn aus klar, das ich meine Filme auch selbst entwickeln möchte, unabhängig davon, was bei dem ganzen nun herauskommt. Natürlich wünscht man sich nicht das man drei schwarze oder weisse Filme bekommt, aber das Risiko fotografiert immer mit, zumindest bei mir. Ich hatte mir erhofft, das ich die Kamera einfach in den Raum lege und der Film sich von selbst fühlt. So ganz hat es zwar nicht geklappt, aber es war trotzdem eine tolle Party, danke an alle die da waren 🙂

Der erste Film ist leider im Mühl gelandete :(.

Die andere zwei, sage wir mal es ist was drauf. Ein paar Tage später, habe ich mich mal hingesetzt und angefangen das ganze zu entwickeln. Im Nachhinein muss ich leider sagen, das das Experiment ein wenig in die Hose gegangen ist. Es hat mir aber mal wieder gezeigt wie schwierig es ist, ein Foto zu machen, welches am Ende auch noch da bleibt, auch wenn die Party schon lange in der Erinnerung verblasst ist.

Einige der Fotos gefallen mir persönlich sehr, aber wie das immer so ist, ist das alles nur eine Sache des Geschmacks. Im Nachhinein , habe ich mich gefragt, ob das digital  auch so geklappt hätte oder nicht. Das was ich jedoch festgestellt habe, ist das mich die analoge Fotografie mehr packt als die Digitale auch wenn die digitale den Vorteil der Geldlosigkeit und der kleineren Vierlustlosigkeit hat, so finde ich, das sie auch einen Charme hat, den die digitale nicht haben wird.

Micha