Verdorbene Liebe

Ich hatte vor ein paar Wochen, ein Shooting mit Sascha und Anne. Das Shooting fand in einer alten Papierfabrik in Nürnbrecht nahe Wiehl statt.

Meine Idee war es, eine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte sollte den Verlauf zweier Liebenden zeigen, die durch Drogen ihre Liebe verlieren. Es ist zu erwähnen, das die Schauspieler sich nicht kannten und auch keine Profis sind, sie aber ein tollen Job gemacht haben.

Die Fotos sind in der Reihenfolge, in der wir die Geschichte gebaut haben. Aber sicherlich hab ihr ne ganz eigene Geschichte im Kopf.

Des weiteren habe ich noch ein Video gemacht der das Betrachten einfacher macht. Was euch lieber ist, überlasse ich euch.

Für das Video habe ich Musik aus der Youtube Audio Gallery benutzt.

 

Ich bin sehr auf eure Meinung gespannt.

Micha

 

 

 

 

Videodreh mit Van Dichter

Vor gefühlt ewigen Jahren oder in einem anderen Leben habe ich mal an der SAE Film und 3D Animation studiert. Egal wie lange manche Dinge her sind, irgendwas bleibt doch immer hängen. So ist es dann auch bei mir mit dem Drehen. Ich hab oftmals ein grosses Bedürfnis, neben der Fotografie auch Videos zu drehen. Glücklicherweise hatte ich letztes Jahr mal wieder die Möglichkeit dazu. Die Band Van Dichter kam auf mich zu und fragte mich ob ich nicht Lust hätte ein Konzert zu filmen.  Lust? Klar sofort. 🙂

So ging es erstmal an die Planung. Wir waren 3 Kameraleute mit 3 5Ds und hatte auch eine interessante Location. Das Problem war, das wir keine Möglichkeit hatte uns vorher die Location anzuschauen und somit die Bestellung des Licht eher ein Schuss ins Blaue war. Wir entschlossen uns für 2 Lichtkoffer mit je 3x600W und 3x800W. Als wir dann da ankamen stellten wir leider fest, das wir nur eine Traverse hatte und das der Sänger, Sascha, im dunkeln stand. Da wir 3 Fotografen waren, war die Situation mit dem Licht schnell gerettet. Wie nahmen die stärken Strahler als Backlight und die etwas schwächeren über Kreuz mit Folien bezogen um den Sänger hell zu bekommen.

Geplannt waren zwei Drehs d.h zwei komplette Konzerte. Das erste sollte ohne Publikum, das zweite mit Publikum sein. Da wir auch nicht wirklich wusste wer was macht, waren wir gezwungen immer schnell auf Situationen zu reagieren und uns bloss nichts entgehen zu lassen.

Im Vorfeld mussten wir uns darüber klar sein, wer welche Objektive benutzt. Ich nahm das 50mm, der Ali hatte das 24-105 und die Sylwia das 17-40 für die Totale. Mein Job war es Closeups zu machen, so mit Tiefenschärfe und so.

Ich hatte zwar schon oft mit richtigen Kameras gedreht, aber mit meiner 5D nicht wirklich. Mir war aber klar das ich es eigentlich kann und ich mir darum auch keine Kopf machen sollte. Das einzige was mir ein wenig Kopf zerbrechen machte, war die Stabilisierung. Als alles abgedreht war, dachte ich mir fällt die Hand ab 🙂

Das erste Konzert verlieft gut und die Fans kamen so langsam rein. Auch das zweite, sprich richtige Konzert verlief sehr gut. Die Band fetzt einfach.Nach dem Konzert sicherte ich alle Karten auf extreme Platten. Wir tranken alle noch zusammen ein paar Bierchen und ließen den Abend ausklingen.

Die eigentlich Arbeit kommt wie immer danach.

Es ging um den Schnitt.

Geschnitten habe ich die Video zusammen mit Sascha. Es ist einfacher es mit dem Kunden zu machen, anstatt permanent Sachen hin und her zu schicken usw.

Jetzt wollte ich euch natürlich auch mal zeigen was bei der ganzen Geschichte rumgekommen ist. Lehnt euch zurück und geniesst die tolle Musik 😉

 

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag

Micha