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Macro Portraits

 Vor einiger Zeit legte ich mir das Canon 100mm 2.8 Macro zu. Bis dato habe ich das nur benutzt um Blümchen und sowas  zu fotografieren. Das was mich eigentlich viel mehr gereizte, waren Macro Portraits. Mein Plan war es einem Menschen viel näher sein zu können, als es mit einem 85mm möglich ist. Glücklicherweise bekam ich eine Möglichkeit mit der Sara. Das Licht habe ich versucht so aufzustellen, dass ich mir nicht selbst Schatten werfe und das ich mir um das Licht keinen Kopf mehr machen muss. So entschied ich mich,  den Blitz im Winkel von 45° zu positionieren.

Dem Model habe ich die Lippen mit Lipgloss eingeschmiert. Die Haare haben wir einfach nass gemacht und ein wenig zerzaust. Wir setzten uns gegenüber auf dem Boden und los ging es. Ich bat die Sara sich einfach zu bewegen um das ganze nicht zu inszeniert wirken zu lassen. So entstand ein kleine aber vor mich sehr spannende Serie. Aber urteilt doch selbst.

Ich, Spinne

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Seit November habe ich nun mein Canon 100mm 2.8L Macro, aber so richtig ausprobieren konnte ich es bis jetzt nicht. Zumindest nicht so das es mich befriedigt hätte. Bis heute.

Heute hatte ich eine Begegnung mit Spinnen.Auf dem Programm standen eine Brachypelma smithi, eine Grammostola porteri, eine EupalaeStrus campestratus (Pink zebra beauty), eine Kornnattern ( Pantherophis guttatus) und ein altdeutscher Schäferhund.

Ich muss ja zugeben, das ich mich erstmal davor geekelt habe. Nach einer Zeit ging es allerdings. Faszinierende  Tiere, wie ich zu meiner Verwunderung feststellen durfte.

Besonders angetan war ich vor der Liebe die die beiden Halter zu den Tieren ausstrahlen. Jedes Tier hatte sogar seinen eigenen Namen.

Die Beiden, Roy und Kristin, hatte die Spinnen vorher in kleine Boxen gefangen und waren auch sehr vorsichtig im Umgang. Es war beiden sehr wichtig das die Tiere nicht gestresst sind und so wurde auch mal eine Zwangspause eingelegt. Finde ich gut wenn Menschen so vorsichtig und verantwortungsvoll mit Tieren umgehen. Die Zoologische Bezeichnung bekam ich, wie es sich gehört von Kristin natürlich direkt. Sie sagte mir das, das auch in einen Blogbeitrag gehört. 🙂

Zuerst stand ich da und wusste nicht so richtig was ich mit den Tieren machen sollte. Das erstes Versuchsfeld was das Terrarium. Der Nachteil oder auch Vorteil ist, das man auch Pflanzen in so einem Terrarium hat. Das erweckt den Eindruck einer Höhle oder zumindest eines natürlichen Lebensraums. Der Nachteil ist jedoch, dass es sehr dunkel ist und man mit einem Blitz nicht so weit kommt. Außerdem stehen einem die  Pflanzen im weg.

Kristin hat eine Styroporplatte die von Nahem einem Felsen sehr ähnlich sah. Wir stellten die Platte auf den Tisch und der entfesselte Blitz war die Sonne. Kristin durfte Sonne spielen und war mein lebendiges Stativ.

Ich probierte  mit Perspektiven rum und die Spinnen musste erst in Position gebracht werden. Ein kleiner Pinsel war ein gutes Werkzeug dafür.

Fotografieren ging mit f2.8 nicht, dafür war die Tiefenschärfe doch einfach zu klein. Ich entschied mich für blende 11-16 und einen Blitz.

Für das erste mal bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Die Schlangenfotos sind mir nicht so richtig gelungen. Die zwei waren einfach zu flink und schreckhaft. Die bekomme ich sicher auch noch hin 🙂

Ich wünsche euch einen schönen Abend und hoffentlich viel Spaß beim Bilder gucken.

 

Euer Micha