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Shooting mit Adriana

Ich habe Adriana  das erste mal bei meinem “Streetfashion” Projekt kennengelernt. Sei dem sind nun 3 Shootings vergangen und die Zusammenarbeit wird stets besser. Sie hat das modeln erst vor kurzen für sich entdeckt und freut sich über Anfragen von seriösen Fotografen. Ich finde es sehr spannend zu sehen wie das Vertrauen zwischen Fotograf und Model steigt und die Ergebnisse immer besser, anders oder interessanter werden. Heute war er dann wieder so weit. Ein befreundeter Fotograf Olaf, hat eine Wohnung gemietet und mich eingeladen. An dieser Stelle ein großes Danke dafür. Ich nahm die Gelegenheit wahr um mein neues Spielzeug zu testen. Ein Galgenstativ Jinbei DBJ-1 Boom. Bestellt hatte ich es bei Foto-Morgen.

Das was ich mir für das Shooting vorgestellt hatte, war ein kontrastreiches und fokussiertes Licht, welches ich mit Beautydish und Wabe erreichen wollte. Da ich was blitzen anbetrifft nicht die hellste Kerze auf der Torte bin, hoffte ich das mein Plan aufgeht.

Zudem hatte Olaf noch ein DIY Ringlicht dabei, was ich natürlich auch auschecken musste.  Als blitz kam ein Elinchrom D-lite RX 2 zum Einsatz.

Gute Nacht oder einen schönen Tag und schöne Weihnachten wünscht euch Micha

Hier nun aber die Ergebnisse:

 

Start einer Serie mit zur kreativen Arbeit in der Fotografie. Übung 1.

Hallo meine Lieben,

ich starte hiermit eine Serie in der ich euch gerne ein paar interessante Übung verstellen möchte, wie man seinen Blick zur Fotografie evtl. ein wenig ändert. Inspiriert ist die Serie von dem Buch “Schärfe deinen Blick“.

Die erste Übung die ich euch vorstellen möchte befasst mich mit dem Model und bedarf einer Gewissen Geduld.

Übung Nr.1: Stille

1. Montiere die Kamera auf einen Stativ und stelle alles so ein das Model scharf ist.

2. Einige dich mit dem Model auf eine Pose die nicht verändert werden darf.

3. Das Model darf sich eine Stunde lang nicht bewegen, zumindest soweit es geht.

4.Das Model schaut immer nur in die Kamera.

5.Rede nicht mit dem Model während des Shooting.

6. Setz dich neben die Kamera und benutze einen Fernauslöser

7. Mach  jede 5 Minuten ein Foto

 

So ich denke das war es.

Sicherlich fragt ihr euch, was das ganze soll und vor allem zu was das ganze führen soll. Ich werde es euch erklären.

Ich bin der Meinung das Fotografie nicht nur “Lichtmalerei” ist. Vielmehr finde ich, das die Fotografie “Beobachten” ist.

Genau darum geht es in dieser Übung.

Es ist nicht möglich eine Stunde lang ohne jegliche Regung dazusitzen. Die Gedanken, die einem Menschen durch den Kopf schiessen, spiegeln sich im Gesicht wieder. Sich darauf zu konzentrieren und es auf sich wirken lassen, kann eine sehr spannende Reise sein. Wenn ihr euch auf diese Reise begebt, werdet ihr erstaunt sein, wie sehr es euren Blick verändert und schärft.

in diesem Sinne Wünsche ich euch eine gute Reise

Einen schönen Tag wünscht euch Micha